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von Leonhard Sappl

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zu den Themen verhandeln, Mediation und Problemlösungsstrategien.

Empathie unsere angeborene menschliche Fähigkeit

Durch Medien und Religionen wird uns Menschen von Geburt an eingetrichtert, wir wären von Natur aus Sünder und gewalttätig.

Spüren erwachsene Menschen jedoch (gegebenenfalls mit Unterstützung) in sich hinein, so finden sie dort einen Ort, an dem jede Lüge über ihre menschliche Natur verschwindet.

Mit der Frage: "Was sagt mir mein Herz?" wird der Weg frei für eine empathische Sicht auf die Welt.

Was tun vermeintlich erwachsene zivilisierte Menschen ihrem Nachwuchs bereits mit der Geburt an?
Aufgeklärte empathische Eltern bringen ihr Baby liebevoll und eigenverantwortlich in diese Welt.
Auf der anderen Seite gibt es die unerwartete gewaltsame Industrie-Geburt.
Die Kindheitsforscherin Alice Miller hat sich mit der Frage: "Wie kommt das Böse in die Welt?" beschäftigt und schon der Geburt an sich einen hohen Stellenwert beigemessen.

Anschließend folgt in manchen Religionen am achten Lebenstag oder später eine rituelle Verstümmlung des Kindes.
Natürlich werden die Folgen dieses Rituals bis heute von den Erwachsenen, die selbst Opfer dieses Rituals wurde nicht wahrgenommen.
Es ist ihnen unmöglich auf Grund ihres Traumas und der damit einhergehenden Veränderung ihres Gehirns.

Entwickelt sich das Kind weiter und geht es seinem angeborenen Wissensdrang nach, kann es mit der Struktur, die die Eltern meist unhinterfragt aus Dogmen übernommen haben, in Konflikt geraten.

Die Eltern suchen nun nach einer Verhaltensweise die ihnen bekannt ist. Können jedoch nichts finden, da sie noch nie Eltern waren. Daher greifen sie auf die erlebte Reaktion ihrer Eltern zurück, die in ihrem Körpergedächtnis gespeichert ist.

Wurden sie von ihren Eltern liebvoll behandelt, werden sie ihr Kind liebevoll behandeln.

Wandten ihre Eltern Teile der Schwarzen Pädagogik an, so gab es Klapse für den Säugling - Nur mit welchen Folgen?

Kinder danken fast immer ihren Eltern auch für Schläge, weil sie nicht auf die Illusion verzichten können, von ihnen geliebt zu werden. Sie glauben, alles was ihre Eltern mit ihnen anstellen, geschehe aus Liebe.

Erst mit dem Verlassen der kindlichen Weltsicht und der Erfahrung der Selbstempathie ist die Erforschung des wahren menschlichen Wesens möglich.

Schon vor der Zeugung eines Kindes kann jeder Mensch für sich folgende Fragen beantworten:

1. Möchte ich ein Mitglied meines Ahnenstammes in diese Welt inkarnieren lassen?

2. Bin ich körperlich, seelisch und geistig dazu imstande und bereits über mein Herz mit ihm verbunden?

3. Kann ich ihn so liebevoll in dieser Welt in Empfang nehmen, wie ich in Empfang genommen werden möchte?

4. Kann ich in ihm ein geistiges Wesen sehen das zu mir kommt, um meinen Ahnenstamm geistig weiter wachsen zu lassen?

5. Kann ich ihm eine liebevolle Plattform schaffen auf der er sich frei entwickeln kann?

Bücher von Alice Miller

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